American Airlines Announces Codesharing With Jet Airways (India) Limited (Aircraft Maintenance Technology)
MMI Travel appointed General Sales Agent for Kingfisher Airlines in Dubai (AME Info)
Dubai-based MMI Travel has been appointed General Sales Agent (GSA) for Kingfisher Airlines in Dubai, United Arab Emirates.
Aegean Airlines 9-mth net up 45 pct to 33.4 mln eur on rising traffic (Sharewatch)
ATHENS (Thomson Financial) - Greek carrier Aegean Airlines said its nine-month group net profit rose 45 pct year-on-year to 33.4 mln eur on robust sales, rising passenger traffic and cost containment.
Wer braucht eigentlich eine Firmenhymne oder Brand-Song? Welche Strahlkraft hat so ein Brand-Element und welchen Image-Schaden kann er ggf. anrichten, wenn Grundlegendes nicht beachtet wird?!
Wie findet man den “richtigen” Style für die Zielgruppe? Vorab: Da Musik ein zutiefst emotionales Thema voller Subjektivität ist, müssen wir uns in unserer Kreativ-Arbeit erst einmal völlig frei vom jeweils individuellen Geschmack bewegen. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Aber schmecken sollte er schon… Ein Supermarkt-Song
klingt sicher anders als die Hymne eines High-Tech Produktes, die Musik für eine Airline anders als die eines Modelabels ;-).
Und auch wenn es uns als Werbeästethen gelegentlich mächtig gegen den Strich geht: Konservative Hörgewohnheiten zwischen ZDF-Hitparade, Evergreens, Weichspülpop und Volksmusik sind in einem großen Teil der Bevölkerung als akustische Elemente fest verankert. Natürlich berührt es Klischees, aber gerade diese memetischen Trigger bestimmen sehr oft darüber, ob Musik erfolgreich zur Marke funktioniert (Brand Fit). Die (positiven) akustischen Erinnerungswelten können statistisch erfasst, in Markenwerte kategorisiert und gezielt für die Produktion eines passenden Songs genutzt werden. Das absichtliche Brechen mit diesen Klischees kann andererseits zu einem sehr effektiven viralen Instrument werden, wie bei diesem mittelständischen Unternehmen zu hören ist.
Dieser Schritt erfordert allerdings Mut und Geduld; nicht gerade Eigenschaften, die der Kunde grundsätzlich als sein Marketing-Selbstverständnis mitbringt. Brand-Songs sollten außerdem insgesamt zum visuellen “Entwicklungsstand” der Marke passen. Wer erst noch über seine Firmenfarbe oder Typo nachdenken muss, braucht keine stylische Musik, um die Dissonanz der Sinne auch noch zu verstärken.
Fazit: Da geht noch einiges und mir persönlich fallen bei dem einen oder anderen Beispiel förmlich die Ohren ab. Und bitte, liebe Anbieter, verzichtet darauf, eine Internet-Site ohne Wunsch des Besuchers mit Audio zu berieseln. Dieser Autostart-Krach ist eine Unsitte.